
Unser Einsatzgebiet rund um Essen
Als regionaler Fachbetrieb sind wir nicht nur in Essen im Einsatz, sondern in 44 weiteren Orten der Umgebung.
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Gütezeichen KanalbauRAL-GZ 961 · I, R- 50+ JahreFachbetrieb aus Essen24-h-NotdienstAuch am Wochenende35 MitarbeitendeEigenes Team, eigene Leute
In diesen Städten sind wir regelmäßig vor Ort.
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GelsenkirchenFAQ: Häufig gestellte Fragen
Wir sind hauptsächlich in unserer Heimatregion und den umliegenden Stadtteilen tätig. Unser Einsatzradius umfasst typischerweise mehrere Postleitzahlbereiche im näheren Umkreis. Auf Anfrage übernehmen wir bei größeren Aufträgen oder dringenden Notfällen auch Einsätze außerhalb dieses Kerngebiets, sprechen Sie uns einfach an. Die Anfahrtszeit hängt von der Entfernung und dem aktuellen Auftragsaufkommen ab und wird Ihnen vor dem Termin transparent kommuniziert.
Typische Anzeichen sind langsam ablaufendes Wasser, gluckernde Geräusche, fauliger Geruch aus dem Abfluss und Wasser, das an anderer Stelle wieder hochkommt. Sind mehrere Abflüsse gleichzeitig betroffen, etwa Dusche und WC im Erdgeschoss, liegt die Engstelle meist nicht im Siphon, sondern in der gemeinsamen Fall- oder Grundleitung. Auch eine Toilettenspülung, die plötzlich schlechter abläuft, deutet auf eine Verengung hin. Wer diese Signale früh ernst nimmt, verhindert, dass aus einer Teilverstopfung ein vollständiger Rückstau mit Wasser im Keller wird, und kann den Termin planen statt im Notfall handeln zu müssen.
Ja, neben privaten Wohnhäusern gehören Gewerbeobjekte, Hausverwaltungen, Wohnanlagen und Industriebetriebe zu den typischen Einsatzorten einer Kanalreinigung. Dort sind die Leitungsnetze oft länger, haben mehrere Schächte, Pumpensümpfe oder Hebeanlagen und müssen im laufenden Betrieb gereinigt werden. Für Tiefgaragen und Höfe mit niedriger Durchfahrt steht ein kompaktes Kombi-Saug-Spülfahrzeug bereit, das die volle Reinigungsleistung mitbringt. Für Verwalter und Betriebe lassen sich wiederkehrende Reinigungen planen und mit Kamerabefunden dokumentieren, sodass der Zustand der Entwässerung nachvollziehbar bleibt und Störungen seltener auftreten. Auch Leitungen mit Wurzeleinwuchs oder Fettablagerungen aus Küchenbetrieben werden dabei gezielt gefräst und gespült.
Typische Anlässe sind Störungen, die immer wiederkommen. Verstopft ein Abfluss trotz Reinigung erneut, riecht es aus dem Keller oder wird der Boden feucht, zeigt erst die Kamera die Ursache. Daneben gibt es planbare Gründe: Vor dem Kauf eines Hauses gibt die Befahrung Auskunft über den Zustand der Grundleitung, die in keinem Exposé steht. Bei Neubauten dient sie der Abnahme, bei Bauarbeiten in der Nachbarschaft der Beweissicherung. Auch im Rahmen einer Dichtheitsprüfung oder als Grundlage für eine Sanierung wird befahren. Für Gewerbebetriebe und Wohnanlagen lohnt sie sich zudem als regelmäßige Bestandsaufnahme ihres Leitungsnetzes.
Dann wird der Schaden zunächst genau eingegrenzt, erst danach fällt die Entscheidung über das Sanierungsverfahren. Die Kamerabilder zeigen, ob ein Riss, ein Muffenversatz oder eingewachsene Wurzeln die Ursache sind. Einzelne Schadstellen lassen sich oft mit einem Kurzliner abdichten, längere Abschnitte mit einem Schlauchliner, für manche Bauteile eignet sich eine Innenbeschichtung per Spraycoating. Gearbeitet wird dabei meist grabenlos über vorhandene Zugänge. Abwarten verschiebt das Problem nur, denn ein Riss oder Versatz kann sich im Boden ausweiten und die spätere Sanierung aufwendiger machen. Nach der Sanierung bestätigt eine erneute Prüfung, dass die Leitung wieder dicht ist.
Risse in erdverlegten Abwasserleitungen lassen sich ohne Spezialtechnik nicht dauerhaft selbst abdichten, weil sie von außen weder sichtbar noch erreichbar sind. Dichtmasse oder Reparaturband helfen allenfalls an frei liegenden Rohren im Keller und auch dort nur vorübergehend. Für eine Reparatur von innen braucht es Hochdruckreinigung, Kamera, Fräse und Linertechnik, die das Harz kontrolliert aushärtet. Ein unsachgemäßer Versuch kann den Schaden vergrößern oder die spätere Sanierung erschweren. Sinnvoller ist es, die Leitung zuerst per Kamera untersuchen zu lassen und dann gemeinsam mit einem Fachbetrieb das passende Verfahren zu wählen.
Ein Schlauchliner ist ein harzgetränkter Schlauch, der in der beschädigten Leitung aushärtet und dort ein neues, selbsttragendes Rohr bildet. Das Prinzip heißt deshalb auch Rohr im Rohr. Der Schlauch besteht aus Nadelfilz oder Glasfasergewebe und wird mit Epoxid- oder Polyesterharz getränkt. Nach dem Einbringen wird er an die Rohrwand gepresst und mit Warmwasser, Dampf oder UV-Licht gehärtet. Das alte Rohr bleibt im Boden und dient nur noch als Hülle. Risse, Muffenversätze und kleine Löcher sind danach von innen überbrückt, die Innenwand ist glatt und ohne Fugen, an denen sich Ablagerungen festsetzen.
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